Was tun, wenns leckt?
Bevor die Mission Leckortung in Angriff genommen werden kann, müssen folgende Komponenten aufeinander abgestimmt werden. Dafür nehme man sich also bestimmte Bestandteile vor, um an eine Mischung aus Fachwissen, Ehrgeiz, Erfahrung, Neugier, Spaß und Schwindelfreiheit zu gelangen und taufe das Ergebnis Andreas Milarch.
Bei dieser Gelegenheit biete sich natürlich an, ihm bei der Arbeit über die Schulter zu gucken und Genaueres zu erfahren.
Seit 2007 ist er nun ein Teil der Firma Otto Richter und bezeichnet sich selbst, mit einem Lächeln auf den Lippen, als ´Mädchen für alles´, denn er hilft, wo er kann und hat Freude an der abwechslungsreichen Arbeit. Dass ein Einsatz auch mal bis zu 10 Stunden dauern kann, ist dabei eher nebensächlich.
Um beispielsweise die Feuchtigkeit in Flachdächern diagnostizieren zu können, stehen vier unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Welches davon letztendlich am ehesten in Frage kommt, entscheidet sich natürlich erst bei der Betrachtung des Objektes. Dabei geht es auch mal hoch hinaus.
Dem Himmel ein Stück näher macht sich der Meister nun erstmal mittels Elektroimpuls-Verfahren ans Werk, wobei er auf der Flachdachfläche eine Ringleitung verlegt. Diese wird nun mit dem Minuspol des Impulsgenerators verbunden während der Gegenpol an der vermeintlichen Tropfstelle des Gebäudes angeschlossen wird. Ein 40-V-Impuls sucht sich nun seinen Weg vom einen zum anderen Pol, welchen man mit Hilfe von Messstäben verfolgen kann.
Auch wenn eine Methode mal nicht das gewünschte Ergebnis erzielt, bleibt Andreas Milarch stets energiegeladen und sucht sich seinen Weg zum Erfolg. Für dieses Vorhaben soll anschließend ein Luft- Rauch- Gemisch herhalten, welches durch einen Schlauch über ein gebohrtes Loch unter die Abdichtungsebene gedrückt wird. Durch den entstehenden Überdruck kann sich an der Leckage nun Nebel sichtbar machen und Andreas aufatmen.






