Fragen und Antworten

Kerndämmung

Alle anzeigen / Alle verbergen

Antwort auf/zuklappen

Ich bewohne ein Wohnhaus welches 1931 gebaut wurde und mit einem 32er Mauerwerk, 12er Vollstein gemauert und entspr. Hohlschicht, ausgestattet ist. Die Kellerdecke ist eine Einschubdecke mit Eisenträgern. Über dieser Kellerdecke im Wohnbereich habe ich Feuchtigkeit und Stockflecke entdeckt, bis zu einer Höhe von ca. 40 cm. Es ist nur die Hausecke Nordwest direkt an der Straße gelegen. Ich vermute, dass der Hohlraum verfüllt ist durch Mörtelreste und Steinreste. In der ersten Etage hat sich an gleicher Stelle nur die Tapete gelöst und die Wand fühlt sich feucht an.

FRAGEN:

Ist es angebracht die Wände zu öffnen um evtl. die Hohlschicht freizumachen?

Ist eine Dämmung in der Hohlschicht zu empfehlen oder ist eine Innendämmung möglich?

Über eine Info würde ich mich sehr freuen

Mit freundlichen Grüßen

G. Engelhardt

Antwort auf/zuklappen

Ich bewohne ein Wohnhaus welches 1931 gebaut wurde und mit einem 32er Mauerwerk, 12er Vollstein...

Das von Ihnen geschilderte Feuchteproblem wird sehr warscheinlich durch eine sogenannte Wärmebrücke verursacht.
Die im Hohlmauerwerk vorhandene Luftschicht  kann sich aufgrund von Undichtheiten in der Außenhülle stark abkühlen. Die warme Raumluft, trifft auf die kühle Wand und die Feuchtigkeit aus der Raumluft kondensiert an der Wandoberfläche. Das an der Wandoberfläche anfallende Kondenswasser kann nicht schnell genug abtrocknen und verursacht, meist unterstützt durch die vorhandenen organischen Materialien wie Tapeten oder Anstriche, in diesen Bereichen sehr schnell die von Ihnen geschilderten Feuchteschäden oder Schimmelpilzbefall.
Um dem entgegenzuwirken können Sie den Hohlraum dämmen. Hierzu stehen verschieden Materialien zum Einblasen oder Einschäumen in den Hohlraum als Kerndämmung zur Verfügung.
Wir empfehlen unseren Kunden den Einbau von Isoschaum®.
Neben der Vermeidung von Feuchteschäden können Sie durch den Einbau den Wärmeverlust um ca. 30% reduzieren und somit in erheblichem Umfang  Heizkosten einsparen. So macht sich die nachträgliche Wärmedämmung bereits nach wenigen Jahren bezahlt.
Isoschaum® weist den derzeit marktbesten Wärmeleitwert von 0,032 W/mK (WLG 035) auf. Zum Einbau sind nur sehr kleine Bohrungen von ca.16mm Durchmesser erforderlich. Aufgrund der Materialeigenschaften kann der Einbaubereich gezielt begrenzt werden und es kommt zu fast keiner Staubbelästigung. Gern können Sie einen Termin für eine persöhnliche Beratung mit uns vereinbaren.

Kategorie: Kerndämmung
Ansprechpartner: Thekla Hielscher
Frage gestellt von: G. Engelhardt