Trocknung eines Supermarktes (ohne Betriebsunterbrechung)

Auch Ladengeschäfte bleiben nicht vor Wasserschäden verschont. Wie beim Ärztehaus ist eine Fortführung des Geschäftsbetriebs hier von großer Wichtigkeit. Die Trocknung muss deshalb im Verborgenen stattfinden.

 

Bei Supermärkten gilt es aus hygienischen Gründen besonders sensibel zu arbeiten. Ebenfalls könnten Kunden über Geräte oder Schlauchverbindungen stürzen.

 

 

Die Installation der Luftschläuche zu den Trocknungsgeräten erfolgt innerhalb der abgehängten Decke. Diese werden dann in den Einflutstellen als Luftleitung nach unten gezogen.

 

 

Besondere Sorgfalt ist nötig, um die Leitungen zu verlegen. Auch hier werden die Arbeiten außerhalb der Öffnungszeiten ausgeführt. Das heißt Nachtschicht für unsere Techniker.

 

 

Versteckt zwischen den Regalen werden die Bohrungen in vorher festgelegten Abständen in den Boden eingebracht. Dieser wurde überflutet und muss getrocknet werden, um Schimmelpilzbildung zu vermeiden.

 

 

Die leistungsstarken Geräte sind auf den Truhen versteckt. Mit zusätzlichen Schalldämpfern ausgestattet, bemerken die Kunden nicht, dass der Boden unter ihnen während des Einkaufs getrocknet wird.

 

 

Verteilt im gesamten Supermarkt sind auf den Truhen Trocknungsgeräte versteckt. Die Trocknungsluft wird unterhalb der Decke entlang geführt und dann mit dem nassen Boden verbunden.

 

Die hier gezeigte, sehr aufwendige Möglichkeit der Installation ist für alle öffentlichen Gebäude und Gewerbeeinheiten denkbar, denn es ist deutlich preiswerter, als den Betrieb für die Dauer der Trocknung (2-3 Wochen) zu unterbrechen.

Die Auslagerung der Trocknung in das Trocknungsmobil senkt zudem die Geräuschbelästigung. Sogar Operationssäle, Banken und Fernsehstudios wurden auf diese Art bei laufendem Betrieb getrocknet.